{"id":411,"date":"2016-04-19T20:05:23","date_gmt":"2016-04-19T19:05:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.polizeiseelsorge-speyer.de\/?p=411"},"modified":"2016-05-22T19:27:15","modified_gmt":"2016-05-22T18:27:15","slug":"10-euro-veraendern-die-welt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.polizeiseelsorge-pfalz.de\/?p=411","title":{"rendered":"10 Euro ver\u00e4ndern die Welt!"},"content":{"rendered":"<p><strong><span style=\"font-size: 16px;\">Gerechtigkeit beginnt mit Teilen<\/span><\/strong><\/p>\n<p><em>Partnerschaftsprojekt der katholischen Polizeiseelsorge Rheinland-Pfalz mit der Union Fraternelle des Croyants de Dori (UFC) in Burkina Faso<\/em><\/p>\n<p>Die \u201eGeschwisterliche Vereinigung der Gl\u00e4ubigen von Dori\u201c ist eine seit 1969 bestehende Initiative, in der sich Muslime und Christen gemeinsam f\u00fcr eine Verbesserung der Lebensbedingungen und f\u00fcr den Erhalt des Friedens in ihrer Region engagieren. Die drei katholischen Polizeiseelsorger, wollen in Zusammenarbeit mit dem Hilfswerk MISEREOR die Polizeibediensteten in Rheinland-Pfalz zu einer Projektpartnerschaft mit dieser Initiative aufrufen: Ein Jahr, vom 1. Mai 2016 bis zum 1. Mai 2017, zehn Euro pro Monat f\u00fcr das Projekt in Burkina Faso.<\/p>\n<p><strong>Das Projekt:<\/strong> <br \/>Soziales Elend f\u00fchrt weltweit immer h\u00e4ufiger zu Migrationsbewegungen und gewaltsamen Auseinandersetzungen, etwa zwischen verschiedenen Religionsgemeinschaften. Aktuell kommt hinzu, dass Burkina Faso, auch in der Region Dori, Fl\u00fcchtlinge aus dem benachbarten Mali aufgenommen hat, die kaum noch versorgt werden k\u00f6nnen. <br \/>Doch es gibt Gegenbeispiele, die Mut machen und deshalb besonders unterst\u00fctzenswert sind: z.B. in der Region Dori im Nordosten Burkina Fasos \u2013 einem Gebiet, das etwa so gro\u00df ist wie das Bundesland Hessen und zur Sahelzone geh\u00f6rt. Hier arbeiten Christen und Muslime eng zusammen, um ihre allgemeinen Lebensbedingungen zu verbessern und vor allem in der langen Trockenzeit das \u00dcberleben von Mensch und Tier zu erm\u00f6glichen.<!--more--><br \/>Dabei dreht sich alles um das wichtigste Lebenselement: Wasser. Die jahrzehntelange, unkontrollierte Abholzung des einst dichten Baum- und Strauchbestandes hat zu starker Erosion der B\u00f6den gef\u00fchrt und deren Wasseraufnahmef\u00e4higkeit drastisch verschlechtert. Hinzu kommt der Klimawandel, der die Niederschl\u00e4ge in der knapp f\u00fcnfmonatigen Regenzeit unberechenbar gemacht hat. Immer h\u00e4ufiger bleibt der Regen wochenlang aus, bevor in wenigen Tagen Wassermengen niedergehen, die ganze Landstriche \u00fcberfluten. Umso wichtiger sind Bodenschutz und Wiederaufforstung sowie das Auffangen und Speichern der in der Regel ausreichenden Niederschlagsmengen. \u2028Hierzu und zu einer sicheren Trinkwasserversorgung hat die UFC effiziente Methoden entwickelt, die die Lebenssicherheit und -qualit\u00e4t vieler Menschen \u2013 egal, ob Christen, Muslime oder Anh\u00e4nger traditioneller afrikanischer Religionen \u2013 enorm erh\u00f6hen und ihnen eine Zukunftsperspektive in der eigenen Heimat bieten.<\/p>\n<p><em>\u00a0\u201eIn dem schwierigen Sahel Klima k\u00f6nnen Menschen nur sicher leben, wenn sie die bestehenden Probleme in ihrer ganzen Tragweite erkennen, sie entschlossen anpacken und dabei alle an einem Strang ziehen. Frauen und M\u00e4nner, Alte und Junge, Bauern und Viehz\u00fcchter, Christen und Muslime m\u00fcssen gemeinsam Verantwortung f\u00fcr ihr Land \u00fcbernehmen. Daf\u00fcr steht die \u201egeschwisterliche Vereinigung der Gl\u00e4ubigen von Dori\u201c und ist damit zu einem weithin anerkannten Hoffnungstr\u00e4ger geworden.\u201c<\/em> Paul Ramd\u00e9, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der UFC<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/misereor.de\" target=\"_blank\">MISEREOR \u2192<\/a> das katholische Hilfswerk f\u00fcr soziale Entwicklungsarbeit, engagiert sich mit hoher Professionalit\u00e4t und Effizienz in der Armutsbek\u00e4mpfung in Afrika, Asien und Lateinamerika. Unterst\u00fctzt wird das Werk dabei auch von der deutschen Bundesregierung. Jedes Projekt wird alle drei Jahre genauestens \u00fcberpr\u00fcft \u2013 u.a. auf Kostennachweise, verantwortliche Beteiligung der Zielgruppen und Nachhaltigkeit nach Ende der Hilfe von au\u00dfen. Bei MISEREOR arbeiten Spezialisten f\u00fcr verschiedene Fachbereiche der Entwicklungsarbeit, die den Kontakt zu den Menschen vor Ort halten.<\/p>\n<p><strong>Wie kann ich mitmachen?<\/strong> <br \/>Ganz einfach: Schicken Sie eine Mail an hubertus.kesselheim@polizeiseelsorge.org mit Ihrer Bereitschaft 10 Euro pro Monat von 1. Mai 2016 bis 1. Mai 2017 zu spenden. Anschlie\u00dfend richten Sie dazu einen Dauerauftrag ein.\u2028<\/p>\n<p>Empf\u00e4nger: MISEREOR<br \/>\u2028IBAN: DE75370601930000101010 &#8211;<br \/>BIC: GENODED1PAX<br \/>Verwendungszweck: Projekt: P 11501 (bitte nur das angeben!)<\/p>\n<p>Sie bekommen dann f\u00fcr die Beitr\u00e4ge eine Spendenbescheinigung von Misereor. Bitte geben Sie daf\u00fcr auch Ihre private Anschrift in der Mail mit an! <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.polizeiseelsorge-speyer.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Flyer_Partnerschaftsprojekt_INFO_Misereor.pdf\" target=\"_blank\">zum Projekt-Flyer (.pdf) \u2192\u2028<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Partnerschaftsprojekt der katholischen Polizeiseelsorge Rheinland-Pfalz mit der Union Fraternelle des Croyants de Dori (UFC) in Burkina Faso&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-411","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-polizeiseelsorge"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.polizeiseelsorge-pfalz.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/411","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.polizeiseelsorge-pfalz.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.polizeiseelsorge-pfalz.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.polizeiseelsorge-pfalz.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.polizeiseelsorge-pfalz.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=411"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.polizeiseelsorge-pfalz.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/411\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":424,"href":"https:\/\/www.polizeiseelsorge-pfalz.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/411\/revisions\/424"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.polizeiseelsorge-pfalz.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=411"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.polizeiseelsorge-pfalz.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=411"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.polizeiseelsorge-pfalz.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=411"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}