Gerechtigkeit beginnt mit Teilen
Partnerschaftsprojekt der katholischen Polizeiseelsorge Rheinland-Pfalz mit der Union Fraternelle des Croyants de Dori (UFC) in Burkina Faso
Die „Geschwisterliche Vereinigung der Gläubigen von Dori“ ist eine seit 1969 bestehende Initiative, in der sich Muslime und Christen gemeinsam für eine Verbesserung der Lebensbedingungen und für den Erhalt des Friedens in ihrer Region engagieren. Die drei katholischen Polizeiseelsorger, wollen in Zusammenarbeit mit dem Hilfswerk MISEREOR die Polizeibediensteten in Rheinland-Pfalz zu einer Projektpartnerschaft mit dieser Initiative aufrufen: Ein Jahr, vom 1. Mai 2016 bis zum 1. Mai 2017, zehn Euro pro Monat für das Projekt in Burkina Faso.
Das Projekt:
Soziales Elend führt weltweit immer häufiger zu Migrationsbewegungen und gewaltsamen Auseinandersetzungen, etwa zwischen verschiedenen Religionsgemeinschaften. Aktuell kommt hinzu, dass Burkina Faso, auch in der Region Dori, Flüchtlinge aus dem benachbarten Mali aufgenommen hat, die kaum noch versorgt werden können.
Doch es gibt Gegenbeispiele, die Mut machen und deshalb besonders unterstützenswert sind: z.B. in der Region Dori im Nordosten Burkina Fasos – einem Gebiet, das etwa so groß ist wie das Bundesland Hessen und zur Sahelzone gehört. Hier arbeiten Christen und Muslime eng zusammen, um ihre allgemeinen Lebensbedingungen zu verbessern und vor allem in der langen Trockenzeit das Überleben von Mensch und Tier zu ermöglichen.
Dabei dreht sich alles um das wichtigste Lebenselement: Wasser. Die jahrzehntelange, unkontrollierte Abholzung des einst dichten Baum- und Strauchbestandes hat zu starker Erosion der Böden geführt und deren Wasseraufnahmefähigkeit drastisch verschlechtert. Hinzu kommt der Klimawandel, der die Niederschläge in der knapp fünfmonatigen Regenzeit unberechenbar gemacht hat. Immer häufiger bleibt der Regen wochenlang aus, bevor in wenigen Tagen Wassermengen niedergehen, die ganze Landstriche überfluten. Umso wichtiger sind Bodenschutz und Wiederaufforstung sowie das Auffangen und Speichern der in der Regel ausreichenden Niederschlagsmengen.
Hierzu und zu einer sicheren Trinkwasserversorgung hat die UFC effiziente Methoden entwickelt, die die Lebenssicherheit und -qualität vieler Menschen – egal, ob Christen, Muslime oder Anhänger traditioneller afrikanischer Religionen – enorm erhöhen und ihnen eine Zukunftsperspektive in der eigenen Heimat bieten.
„In dem schwierigen Sahel Klima können Menschen nur sicher leben, wenn sie die bestehenden Probleme in ihrer ganzen Tragweite erkennen, sie entschlossen anpacken und dabei alle an einem Strang ziehen. Frauen und Männer, Alte und Junge, Bauern und Viehzüchter, Christen und Muslime müssen gemeinsam Verantwortung für ihr Land übernehmen. Dafür steht die „geschwisterliche Vereinigung der Gläubigen von Dori“ und ist damit zu einem weithin anerkannten Hoffnungsträger geworden.“ Paul Ramdé, Geschäftsführer der UFC
MISEREOR → das katholische Hilfswerk für soziale Entwicklungsarbeit, engagiert sich mit hoher Professionalität und Effizienz in der Armutsbekämpfung in Afrika, Asien und Lateinamerika. Unterstützt wird das Werk dabei auch von der deutschen Bundesregierung. Jedes Projekt wird alle drei Jahre genauestens überprüft – u.a. auf Kostennachweise, verantwortliche Beteiligung der Zielgruppen und Nachhaltigkeit nach Ende der Hilfe von außen. Bei MISEREOR arbeiten Spezialisten für verschiedene Fachbereiche der Entwicklungsarbeit, die den Kontakt zu den Menschen vor Ort halten.
Wie kann ich mitmachen?
Ganz einfach: Schicken Sie eine Mail an hubertus.kesselheim@polizeiseelsorge.org mit Ihrer Bereitschaft 10 Euro pro Monat von 1. Mai 2016 bis 1. Mai 2017 zu spenden. Anschließend richten Sie dazu einen Dauerauftrag ein.
Empfänger: MISEREOR
IBAN: DE75370601930000101010 –
BIC: GENODED1PAX
Verwendungszweck: Projekt: P 11501 (bitte nur das angeben!)
Sie bekommen dann für die Beiträge eine Spendenbescheinigung von Misereor. Bitte geben Sie dafür auch Ihre private Anschrift in der Mail mit an!
