Sommerfreizeit für Kinder von Polizeibediensteten

Die Polizeiseelsorge in Rheinland-Pfalz veranstaltet vom 8. bis 14. August 2021 in der Jugendherberge Taltitz an der Talsperre Pirk eine Sommerfreizeit für Kinder von Polizeibediensteten.

Die Jugendherberge im Dreiländereck Sachsen – Thüringen – Bayern befindet sich in einem ehemaligen Rittergut direkt am See. Das moderne Haus steht uns komplett zur Verfügung.

Wir planen zahlreiche Aktivitäten und Ausflüge.

Interesse?! dann Infoflyer (.pdf) → herunterladen und anmelden. Anmeldeschluss ist am 31. März 2021.

Bild: http://jugendherberge-sachsen.de
Bild: http://jugendherberge-sachsen.de

07. Januar 2021 von Bernhard Christian Erfort
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Jahresprogramm 2021

Die Polizeiseelsorgebeiräte in Rheinland-Pfalz haben ihr Jahresprogramm 2021 veröffentlicht. Womöglich kommt Ihnen der eine oder andere Ausschreibungstext in diesem Heftchen bekannt vor. Leider hat auch uns 2020 die Pandemie einen Strich durch die Rechnung gemacht. Viele der geplanten Veranstaltungen mussten abgesagt werden. Wir haben Ihnen versprochen, Versäumtes nachzuholen. Deshalb schreiben wir Ausgefallenes nun noch einmal aus. Aber auch Neues ist dabei. Hoffentlich können die Veranstaltungen 2021 tatsächlich stattfinden!

Der ökumenische Polizeiseelsorgebeirat in der Pfalz informiert hier → über aktuelle Veranstaltungen.

Wir möchten Ihnen mit unseren Angeboten die Möglichkeit geben, für kurze Zeit das eine oder andere hinter sich zu lassen und in Ruhe durchzuatmen – damit Sie gut für Ihre Seele sorgen können. Das kann auf ganz unterschiedliche Weise geschehen: Vielleicht entdecken Sie die Meditation oder das Pilgern für sich. Oder Sie finden durch gute Musik Entspannung. Womöglich ist es aber auch gerade die Gemeinschaft mit Gleichgesinnten aus dem beruflichen Umfeld, die in nichtdienstlicher Runde guttut. Denn hier kann zur Sprache kommen, was im Dienstalltag oft auf der Strecke bleibt.

Ganz gleich, wofür Sie sich entscheiden, wir freuen uns auf Sie!

Ihre Polizeiseelsorgebeiräte in Rheinland-Pfalz

27. Dezember 2020 von Bernhard Christian Erfort
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Live-Stream: Adventskonzert

Das gemeinsame Adventskonzert des Landespolizeiorchesters Rheinland-Pfalz mit der Polizeiseelsorge Rheinland-Pfalz live ausgestrahlt am 17. Dezember 2020 aus der Aula des Polizeipräsidiums Einsatz, Logistik und Technik in Mainz.

https://s.rlp.de/youtube >>

Es spielt das Holzbläser-Ensembles des Landespolizeiorchesters Rheinland-Pfalz. Besinnliche Texte werden von Polizeiseelsorgerinnen und Polizeiseelsorgern vorgetragen.

17. Dezember 2020 von Bernhard Christian Erfort
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Adventskonzert

Gemeinsames Adventskonzert des Landespolizeiorchesters Rheinland-Pfalz mit der Polizeiseelsorge Rheinland-Pfalz

Das Konzert wird im Internet übertragen.

Die schöne Tradition des alljährlichen Adventskonzertes mit dem Landespolizeiorchester Rheinland-Pfalz soll auch 2020 nicht ausfallen. Leider ist es aufgrund der weiter anhaltenden Corona-Pandemie nicht möglich, dass die Bürgerinnen und Bürger wie in den Jahren zuvor die stimmungsvollen Konzerte in den Domen und Kirchen des Landes besuchen können. Die Verantwortlichen haben sich nun eine Alternative überlegt:

Am Donnerstag, den 17. Dezember 2020, wird um 19 Uhr aus der Aula des Polizeipräsidiums Einsatz, Logistik und Technik in Mainz ein Adventskonzert des Holzbläser-Ensembles des Landespolizeiorchesters im Internet als Livestream übertragen.

Besinnliche Texte, vorgetragen von Polizeiseelsorgerinnen und Polizeiseelsorgern runden das vorweihnachtliche Programm ab.

Alle Beteiligten würden sich freuen, wenn vielen Bürgerinnen und Bürgern durch die Musik und die Texte ein paar ruhige und besinnliche Momente in die Häuser und Wohnzimmer gebracht werden. Den Link, unter dem das Konzert im Internet zu sehen ist, am Veranstaltungstag direkt unter https://s.rlp.de/youtube. Gerne können Sie auch die Internetseiten www.polizei.rlp.de der Polizei Rheinland-Pfalz oder die Seite www.polizeiseelsorge-pfalz.de der ökumenischen Polizeiseelsorge in der Pfalz besuchen, die auf diesen Link verweisen.

Traditionell laden die Polizeipräsidenten und die Beiräte der Polizeiseelsorge zu den Adventskonzerten ein. Diese Konzerte sind so mittlerweile über zwei Jahrzehnte hinweg ein fester Bestandteil in vielen Veranstaltungskalendern geworden und erfreuen sich einer enormen Beliebtheit und großer Resonanz.

Den Bürgerinnen und Bürgern wird so seit Jahren mit den Adventskonzerten die Gelegenheit geboten, in der häufig hektischen Vorweihnachtszeit im Ambiente der Kirchen und Dome eine musikalisch und besinnlich schön gestaltete Stunde zu genießen.

13. Dezember 2020 von Bernhard Christian Erfort
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Andere Zeiten …

… heißt ein (empfehlenswerter) Adventskalender, der von einem gemeinnützigen und ökumenischen Verein herausgegeben wird. In diesem Jahr – unter dem Thema Hoffnung („hope“) – nehmen sie Geschichten auf, die zentrale Inhalte des anstehenden Weihnachtsfestes lebendig werden lassen.

Wo erleben wir heute Frieden, Erlösung, Freude, Verheißung oder Gemeinschaft?

Foto: Privat

„Andere Zeiten“ – die haben wir. Und nun kommt eine Adventszeit auf uns zu, die tatsächlich sehr „anders“ sein wird.

Können sie sich noch daran erinnern, wie Sie diese vier Wochen im letzten Jahr erlebt haben? Ich erinnere mich jedenfalls sehr gut daran, dass ich mich – wie in jedem Jahr – bemüht habe, die Adventszeit etwas ruhiger angehen zu lassen. Und wie es kommen musste: es ging wieder einmal schief. Im Vordergrund stand, wie immer, die Vorbereitung auf Weihnachten – aber eben mehr die „Äußerliche“ als die Innerliche – mit einer langen „To Do-Liste“…

Auch in Ihrem dienstlichen Alltag wird dieser Advent vermutlich anders verlaufen, als die bisherigen. Gehörte es nach den Ereignissen am Breitscheidplatz in Berlin in den letzten Jahren zu Ihren Aufgaben, Weihnachtsmärkte besonders zu schützen, wird sich das in diesem Jahr erübrigen. Stattdessen haben Sie die – manchmal undankbare –  Aufgabe, Verstöße gegen Corona-Schutzmaßnahmen zu ahnden. Vermutlich kann es manchmal nerven, ständig mit dem erhobenen Zeigefinger durch die Adventszeit zu laufen. Aber vielleicht gelingt es Ihnen immer wieder, eine gelassene Haltung zu bewahren und so manches Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern verläuft erfreulich und Sie können etwas bewirken.

Ich bin nun sehr gespannt, was dieses Jahr auf mich, auf uns, zukommen wird. Es lässt sich so einiges aufzählen, das es in diesem Jahr NICHT geben wird (z. B. Weihnachtsfeiern, Adventskonzerte, Weihnachtsmärkte…). Aber mir ist noch nicht klar, wie sich diese Zeit füllen wird.

Und ich merke, dass ich anders in diese nächsten Wochen hineingehe: Ich plane weniger, ich „lasse kommen“.

Gerade dies ist jetzt schon eine adventlichere Haltung, als ich sie die ganzen Jahre zuvor hatte: Ich bin nicht „in Vorbereitung“, sondern warte ab. Ich bin „in Erwartung“, aber ohne ein konkretes Bild von dem zu haben, was kommen wird. Denn vieles lässt sich auch jetzt – Anfang Dezember – noch nicht sagen: Wie werden wir Weihnachten feiern? – Wen kann ich einladen von der Familie? – Wie viele von den Freunden kann ich zwischen den Jahren treffen?

Die Erwartungen an Weihnachten 2020 sind gesunken – aber genau darin liegt eine Chance: Denn in der Haltung: Ich schaue, wie ich (möglichst kreativ) in diese Zeit gehe, ist eine gute Möglichkeit, offen zu sein für Unvorhergesehenes, für Neues, für Ungewohntes und für die Botschaft, die in diesem Weihnachtsfest drinsteckt: Gott kommt unvorhergesehen auf unerwartete Weise. Und wenn ich dafür offen bin, dann beginnen in meinem Leben auch „andere Zeiten“.

Ihre Polizeiseelsorge wünscht Ihnen eine gute Vorbereitung auf Weihnachten, Gesundheit und Offenheit für „andere Zeiten“ .

Anne Henning und Matthias Orth

01. Dezember 2020 von Bernhard Christian Erfort
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Polizeiseelsorge: Verabschiedung und Amtseinführung im Sommer 2021

Eigentlich sollte die Verabschiedung von Patrick Stöbener als Polizeiseelsorger und die Amtseinführung seines Nachfolgers Matthias Orth Anfang Januar in Speyer stattfinden. Der Neujahrsgottesdienst mit Empfang wäre ein schöner Rahmen gewesen, doch daraus wird nichts.

Wieder wegen der Corona-Pandemie. Sie lässt eine solche Veranstaltung nicht zu und wir möchten es nicht verantworten, Kolleginnen und Kollegen einem unnötigen Infektionsrisiko auszusetzen.

Wir bedauern es sehr, dass wir dieses Jahr – und voraussichtlich auch noch mindestens Anfang des kommenden Jahres – so viele Veranstaltungen und Seminare absagen mussten. Jetzt, wo ein Impfstoff in greifbare Nähe rückt und die Infektionszahlen hoffentlich bald rückläufig werden, sind wir zuversichtlich, die Verabschiedung und Amtseinführung im Sommer 2021 durchführen zu können.

Über unsere Veranstaltungsplanungen halten wir Sie unter www.polizeiseelsorge-pfalz.de auf dem Laufenden.

Wir bleiben hoffnungsvoll, bleiben Sie gesund!

Bernhard Christian Erfort
Vorsitzender des ökumenischen Polizeiseelsorgebeirats in der Pfalz

Foto: Free-Photos (Pixabay)

24. November 2020 von Bernhard Christian Erfort
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Matthias Orth neuer Polizeiseelsorger

Matthias Orth neuer PolizeiseelsorgerMatthias Orth ist neuer Polizeiseelsorger des Bistums Speyer. Er übernimmt damit die Stelle von Patrick Stöbener, der seit 1. September 2020 als Diözesanreferent und Ausbildungsleiter für die Gemeindereferent:innen des Bistums Speyer tätig ist.

Matthias Orth war bis Ende Oktober Militärseelsorger für die Bundeswehrstandorte Bruchsal, Mannheim, Karlsruhe und Germersheim. Im November trat er das Amt des Polizeiseelsorgers im Bistum Speyer an und wird künftig im “neuen ökumenischen Doppelpack” mit Pfarrerin Anne Henning von der evangelischen Kirche der Pfalz für die Beschäftigten in den Polizeipräsidien Rheinpfalz und Westpfalz sowie dem Polizeipräsidium Einsatz, Logistik und Technik Seelsorger sein.

“Ich freue mich auf die neue Herausforderung und Zusammenarbeit mit Anne Henning und den Mitgliedern des ökumenischen Polizeiseelsorgebeirats”, so der 59-jährige Theologe. “Ich wurde vom Bistum angefragt, ob ich mir vorstellen könnte, dieses Stelle auszufüllen. Nach kurzem Überlegen habe ich zugesagt, da ich den Eindruck habe, dass es gerade in diesen Zeiten wichtig ist, dass die Kolleginnen und Kollegen der Polizei einen seelsorgerlichen Ansprechpartner haben, der sie unterstützt und begleitet in ihrem wichtigen Dienst für unsere Gesellschaft.”

Orth ist verheirateter Familienvater und lebt in  Lingenfeld – in der Nähe von Speyer. Nach einer Lehre zum Bankkaufmann in Ludwigshafen absolvierte er den Grundwehrdienst bei der Luftwaffe in Mosbach. Es folgten das Abitur auf dem zweiten Bildungsweg in Mainz und das Studium der Theologie in Würzburg, bevor er nach Abschluss der Ausbildung zum Pastoralreferenten im Bistum Speyer 1992 in der Pfarrei St. Konrad in Speyer tätig war. Nach Stationen in Bellheim und Knittelsheim übernahm er 1997 die Stelle des Gefängnisseelsorgers in der Justizvollzugsanstalt Frankenthal (Pfalz). Im Jahr 2012 wechselte er in die Militärseelsorge und war an vier Standorten im Rhein-Neckar-Dreieck tätig. Zwei Auslandseinsätze führten ihn in dieser Zeit 2015 in den Kosovo und im letzten Jahr nach Litauen.

“Auch wenn wegen der Corona-Pandemie aktuell persönliche Kontakte und Begegnungen nur eingeschränkt möglich sind, so freue ich mich doch darauf, bald die Polizeidienststellen besuchen zu können”, digital ist der Polizeiseelsorger bereits unter matthias.orth@bistum-speyer.de erreichbar. |erf

02. November 2020 von Bernhard Christian Erfort
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Gedenkgottesdienst abgesagt

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

wegen der aktuellen Entwicklung der Corona-Pandemie sind wir im ökumenischen Polizeiseelsorgebeirat zu dem Entschluss gekommen, dass der Gedenkgottesdienst für unsere verstorbenen Kolleginnen und Kollegen dieses Jahr in der gewohnten Form nicht stattfinden wird.

Obwohl Gottesdienste nach den Corona-Regeln erlaubt sind und wir in den vergangenen Tagen noch optimistisch und hoffnungsvoll Einladungen an viele Angehörige verstorbener Kolleginnen und Kollegen versandt haben … heute ist die Situation eine andere: die zweite Pandemie-Welle überrollt uns, die Infektionszahlen steigen. Die Gedenkfeier kann nachgeholt werden, ein an das Virus verlorener Mensch würde für immer fehlen.

Als Polizistinnen und Polizisten leisten wir für die Gesellschaft täglich einen besonderen Beitrag. Der Begriff “systemrelevant” hat sich geprägt. In dieser Stellung übernehmen wir Verantwortung für uns, unsere Angehörigen und viele andere Menschen. Es wäre unverzeihlich, wenn sich während der Gedenkfeier, trotz aller Vorsichtsmaßnahmen und unter Einhaltung der Hygienevorschriften, auch nur ein Mensch mit dem Virus infiziert. Viele Bedienstete besuchen den Gottesdienst, zahlreiche Angehörige kommen – vor allem auch ältere Menschen. Wir möchten sie nicht dem Risiko einer Infektion aussetzen. Der Krankheitsverlauf von COVID-19 ist unkalkulierbar. 

“To protect and serve” (zu schützen und dienen) ist das Gebot der Stunde. In dieser Verantwortung sagen wir die Gedenkfeier in diesem Jahr ab. Sie soll, sobald es die Pandemie zulässt, nachgeholt werden. Den Angehörigen werden wir in den nächsten Tagen noch gesondert Post zukommen lassen. Sie sind nicht alleine, unsere Verstorbenen sind nicht vergessen.

Gerne sind wir für Sie da: verschwiegen – kollegial – kreativ – digital. Ihre Polizeiseelsorge.

Bleiben Sie gesund.

Bernhard Christian Erfort
Vorsitzender des ökumenischen Polizeiseelsorgebeirats

02. November 2020 von Bernhard Christian Erfort
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Wenn Corona auf die Seele drückt …

Und plötzlich war Mitte März von einem Tag auf den anderen alles anders. Seitdem geht die Angst um, vor dem neuartigen Virus namens Corona. Das Alltagsleben wurde heruntergefahren. Die Arbeit wurde häufig im Homeoffice verrichtet. Der Einkauf im Supermarkt sollte möglichst auf einmal wöchentlich reduziert werden. Hatte man sich zur Begrüßung vorher ganz selbstverständlich umarmt, verzichtete man nun sogar auf den Händedruck. Und im sogenannten Lockdown konnten wir nicht einmal mehr unsere Freundinnen und Freunde sehen. Veranstaltungen wurden der Gesundheit zuliebe untersagt. Das Leben verlangsamte sich schlagartig.

Manche nutzten die Gunst der Stunde und strichen ihr Wohnzimmer neu. Viele schenkten ihrem Garten besondere Aufmerksamkeit. Auf einmal war Zeit für Dinge, die schon lange liegen geblieben waren.

Doch die Pandemie brachte auch Einsamkeit, Angst, Unsicherheit, Langeweile und Existenzängste.

Obwohl der Lockdown aufgehoben ist, diktiert das Virus weiter unser Leben. Wie können wir damit umgehen und unseren ganz persönlichen Weg durch die globale Krise finden? Das Seminar der Polizeiseelsorge, am 29. Oktober 2020, lädt Polizeibedienstete zu einer Spurensuche ein …

Wichtiger Hinweis: Eine Anmeldung ist nicht mehr möglich. Die Veranstaltung mussten wir leider absagen.

Foto: Sandra Brunner, Polizeiseelsorge Pfalz

07. Oktober 2020 von Bernhard Christian Erfort
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Patrick Stöbener verabschiedet

Anne Henning (Polizeiseelsorgerin), Patrick Stöbener und Bernhard Christian Erfort (Vorsitzender des ökumenischen Polizeiseelsorgebeirats)
Foto (von links): Anne Henning (Polizeiseelsorgerin), Patrick Stöbener und Bernhard Christian Erfort (Vorsitzender des ökumenischen Polizeiseelsorgebeirats)

Der ökumenische Polizeiseelsorgebeirat im Bistum Speyer und in der evangelischen Kirche der Pfalz hat am 16. September 2020 in Landau Patrick Stöbener verabschiedet. An der Jahreskonferenz des Beirats nahm der 51-Jährige zum letzten Mal teil. Eine offizielle Verabschiedung soll noch folgen.

Auf den Tag genau wechselte der Polizeiseelsorger nach fünf Jahren in eine neue Funktion. Patrick Stöbener ist seit 1. September 2020 Diözesanreferent und Ausbildungsleiter für die Gemeindereferent:innen des Bistums Speyer. Der Stellenwechsel kam überraschend. Im Juni informierte Stöbener über seine berufliche Veränderung >>

Dass Patrick Stöbener als Polizeiseelsorger aufhörte, war ihm während der Jahreskonferenz nur selten anzumerken, noch oft sprach er in der “Wir-Form” und richtet den Blick nach vorne: Veranstaltungsplanung, Jahresprogramm, Seelsorge – Patrick Stöbener war mit Herzblut bei der Sache. Am Ende des Tages wurde es dann doch Wirklichkeit: Patrick Stöbener hört als Polizeiseelsorger auf. Die Wehmut war bei Patrick und den anwesenden Kolleginnen und Kollegen zu spüren.

Viele Polizeibedienstete, ihre Angehörigen und Freunde hat der Polizeiseelsorger im “ökumenischen Doppelpack” mit Anne Henning begleitet. Nun war es an der Zeit, auch Patrick Stöbener etwas mit auf seinen Weg zu geben. In einen Rucksack packten die Mitglieder des Polizeiseelsorgebeirats nicht nur Marschverpflegung und Wanderstöcke, sondern auch persönliche Briefe. Eine Pilgertour mit dem Beirat soll – sobald es die Corona-Pandemie zulässt – dem neuen Diözesanreferenten Gelegenheit zum Verschnaufen und für ein Wiedersehen mit “alten” Weggefährten bieten.

Patrick Stöbeners Nachfolge steht noch nicht fest. Die Stelle der Polizeiseelsorge im Bistum Speyer wurde diözesanintern ausgeschrieben. |erf

20. September 2020 von Bernhard Christian Erfort
Kategorien: Polizeiseelsorge | Kommentare deaktiviert für Patrick Stöbener verabschiedet

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