Ich bin heut´ mal weg

Die persönliche Resilienz im Alltag stärken – Last Minute Pilgern

Auch im kommenden Herbst, am 19. September 2022, laden wir wieder zum „Ich bin heut´ mal weg“ Pilgertag ein. Wir wollen Polizeibediensteten die Gelegenheit geben, durch Impulse und Übungen die eigenen Stärken und Ressourcen zu aktivieren und neue Kraft zu tanken. Folgende Aspekte sind uns dabei wichtig:

– Bewusstheit für den eigenen Körper entwickeln
– Die Entspannungsfähigkeit ausbauen
– Balance – was ist das?
– Wie entsteht bei mir Stress?
– Wie komme ich aus Situationen, die mir Stress verursachen heraus?
– Welche christlichen Gedanken können mir dabei helfen?

Am Dorfrand entlang, durch den Pfälzerwald, vorbei an warmen Sandsteinfelsen mit wunderschönen Aussichtspunkten, halten wir in der Natur und an besonderen Orten auf dem Pilgerweg inne und gehen auf das Thema ein.

Alle Infos und Anmeldung (.pdf) →

06. Juli 2022 von Bernhard Christian Erfort
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Ehrenamtliches Engagement – warum?

Liebe Bedienstete der Polizei!

Die Stärke eines Landes wird oft in Wirtschaftszahlen oder in Vergleichen über die Qualität der Sozial- und Gesundheitsversorgung gemessen.

Reichen diese Statistiken aus, um den Zustand einer Gesellschaft wirklich zu beschreiben?

Der Zustand im Innern einer Gemeinschaft hat aber noch andere Faktoren, die mitbestimmend sind, ob Menschen sich in ihr wohlfühlen und angenommen – angekommen –  sind. Der Zusammenhalt in einer Gesellschaft wird auch davon geprägt, wie die Bereiche: individuelle Teilhabe, gesellschaftliche Integration, Wohlstand, das kulturelle Leben, stabile demokratische Strukturen und soziale Bindungen gestaltet werden. Für all diese Bereiche kann ehrenamtliches Engagement einen wichtigen Beitrag leisten. Denn ohne dieses könnte wohl kaum ein Sportverein, große Organisationen wie das Rote Kreuz oder die Malteser bestehen. Viele Vereinigungen sind auf Ehrenamtlichen angewiesen – werden von diesen geleitet und unterstützt. Ein Dorffest nur mit Hauptamtlichen zu gestalten ist schlechterdings undenkbar. Dies gilt auch für die Kirchen – auch hier leisten die Hauptamtlichen nur einen kleinen, häufig den sichtbarsten Anteil an den Gesamtaktivitäten einer Gemeinde oder einer Gemeinschaft. Der Großteil jedoch wird von Ehrenamtlichen geleistet. Dies wird immer wieder vergessen, wenn von Kirchen oder Vereinen die Rede ist. Es sind immerhin rund 30 Millionen Bürgerinnen und Bürger, die sich freiwillig und ohne Bezahlung in unserer Gesellschaft engagieren.

Wissen sie eigentlich, dass Ehrenamtliche auch in der Polizeiseelsorge Pfalz mitarbeiten?

In unseren Reihen wurde nun ein neuer Beirat gewählt – ein ökumenischer Beirat, so wie es die Satzung von 1994 vorsieht. Diese Kolleginnen und Kollegen überlegen und planen gemeinsam mit den beiden hauptamtlichen Polizeiseelsorgern die Veranstaltungen und Aktivitäten, die seitens der Polizeiseelsorge in der Pfalz angeboten und initiiert werden. Und es sind viele von ihnen mit großem Engagement dabei! Sie bringen sich mit ihren Ideen, Hoffnungen, kreativen Plänen und weiterführenden Perspektiven ein. Dafür sei ihnen an dieser Stelle ausdrücklich gedankt! Denn es ist nicht selbstverständlich, dass Mann/Frau sich in unserer heutigen Zeit für einen Beirat engagiert, der sich christlich versteht und die Nähe zu den Kirchen „aushalten“ muss.

Aber eine andere Seite soll noch Erwähnung finden: Engagement wird auch belohnt. Mit Dankbarkeit, sozialen Beziehungen und dem besonderen Gefühl, etwas Gutes zu tun und etwas mit anderen zu gestalten, was Freude macht. Vergleichen möchte ich es mit einer Erfahrung, die Sie vielleicht kennen: Ein Geschenk an Weihnachten oder zum Geburtstag löst häufig Freude aus, die auf den Schenkenden zurückstrahlt – gerade, wenn es passt.

Ehrenamtliches Engagement ist nie einseitiger Einsatz – es kommt immer etwas zurück!

So wünsche ich viel Kraft für Ihren/Euren anspruchsvollen Dienst

Ihr/Eurer Matthias Orth, Polizeiseelsorger (Bistum Speyer)

07. Juni 2022 von Bernhard Christian Erfort
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Ab in den Ruhestand – oder doch nicht?

Was erwartet mich bei einer Verlängerung? Was sind die Herausforderungen im Ruhestand? Diesen und anderen Fragen wollen wir während des Seminars der Polizeiseelsorge vom 14. bis 15. Juli 2022 in Speyer nachgehen.

Eingeladen sind alle Polizeibedienstete, die überlegen, ihren Dienst zu verlängern oder / und die demnächst aus dem Berufsleben in den wohlverdienten Ruhestand wechseln.

31. Mai 2022 von Bernhard Christian Erfort
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Wahl 2022

Das Ergebnis der Wahl zum siebten gemeinsamen Beirat der Polizeiseelsorge im Bistum Speyer und in der Evangelischen Kirche der Pfalz (protestantische Landeskirche) steht fest. In den Beirat wurden gewählt …

Evangelische Vertreterin und Vertreter:

Katzenberger, Sarah (PP RP)
Rapp, Christian (PP ELT)
Renkwitz, Andreas ((PP RP)
Schwarz, Volker (HdP)
Traub, Jürgen (PP ELT)
Ulrich, Jörg (PP RP)
Urbach, Georg (PP RP)

Katholische Vertreterinnen und Vertreter:
Bauer, Uwe (PP RP)
Erfort, Bernhard Christian (PP WP)
Hirsch, Jürgen (PP RP)
Layes, Sarah (HdP)
Müller, Bernd (PP ELT)
Müller, Michael (PP ELT)
Weickert, Katja (PP RP)

Die konstituierende Sitzung des neuen Beirats und gleichzeitig letzte Sitzung des aktuellen Beirats findet vom 21. bis 22. September 2022 in Waldfischbach-Burgalben statt. Während der Konferenz wird der neue Vorstand gewählt und Kolleginnen und Kollegen können als Sachverständige in den Beirat berufen werden. Am 4. Januar 2023 wird der alte Beirat verabschiedet und während eines Gottesdienstes und dem Neujahrsemfang in Speyer erfolgt die offizielle Aussendung des neuen Beirats.

Herzlichen Glückwunsch allen gewählten Kolleginnen und Kollegen.

24. Mai 2022 von Bernhard Christian Erfort
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Last-Minute-Pilgern

Wir sind dann mal weg …

Im Juni bietet die Polizeiseelsorge Pfalz wieder Last-Minute-Pilgertouren an. Alle Infos findet ihr hier >> oder in den Mitarbeiterzeitungen.

Das Angebot richtete sich an Polizeibedienstete.

18. Mai 2022 von Bernhard Christian Erfort
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Weil das Leben leicht sein darf …

Viele von uns schleppen ganz schön viel Gepäck durch’s Leben. Da sind berufliche Herausforderungen, familiäre Verpflichtungen, mancher Schicksalsschlag und einige Dinge und Menschen für die wir uns verantwortlich fühlen. Hinzukommen erlernte innere Muster, die uns das Leben schwer machen können. Wo bleiben da Lebensfreude, Leichtigkeit und Lachen? Das Seminar ist ein Angebot nachzuspüren, wie Schweres und Leichtes sich im Leben zusammenfügen. Wenn wir uns ganz und gar darauf einlassen …

Das Seminar der Polizeiseelsorge “Weil das Leben leicht sein darf …” findet vom 8. bis 10. Juni 2022 in Landau statt und richtet sich an Polizeibedienstete.

18. Mai 2022 von Bernhard Christian Erfort
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Alles Gute

Liebe Bedienstete der Polizei!

Der Mai ist der klassische Monat für Verliebte und die Pflege von Freundschaften. Draußen ist es wonnig. Frühlingsgefühle, vielleicht auch Schmetterlinge im Bauch. Verliebte und Freund:innen senden sich womöglich gerade jetzt besonders viele gute Wünsche. Über Messenger mit lieben Emojis oder vielleicht auch ganz traditionell per Karte oder Brief. Was schreibt ihr, was schreiben Sie da so an guten Wünschen an die Partnerin, den Partner oder eine gute Freundin, einen guten Freund?

Durch den Wonnemonat Mai soll uns gedanklich ein Spruch aus der Bibel begleiten: „Ich wünsche dir in jeder Hinsicht Wohlergehen und Gesundheit, so wie es deiner Seele wohlergeht“ (3. Johannes 2). Das schreibt einer seinem Freund am Anfang eines Briefes. Der erste Teil gehört bis heute auch für uns zum Standard-Repertoire von guten Wünschen für Leute, die man mag: Ich wünsch dir alles Gute und Gesundheit. So weit, so vertraut. Der zweite Teil allerdings überrascht. Da wünscht einer in jeglicher Hinsicht alles Gute – wie es auch der Seele gut geht. Derjenige, der den Brief geschrieben hat, ist sich sicher, dass es seinem Freund seelisch gut geht. Weil der sehr viel Gottvertrauen hat. Der hat einen Halt, der fühlt sich getragen. Der hat etwas, was ihm eine gewisse Grundgelassenheit und Zuversicht verleiht. Und diese Gewissheit, grundsätzlich gut aufgehoben zu sein im Leben, getragen zu sein, egal, was auch kommt, die soll sich auch spürbar und sichtbar auf die körperliche Gesundheit und das allgemeine Wohlergehen positiv auswirken.

So der Wunsch. Und der ist durchaus berechtigt. Heute wissen wir sehr viel über das Zusammenspiel von Körper und Seele. Dank psychosomatischer Forschung und Einsichten.

Bei unseren guten Wünschen steht in der Regel die körperliche Gesundheit an erster Stelle. Oft mit dem Hinweis: „Das ist doch das Wichtigste“. Warum aber das Gute-Wünsche-Pferd nicht mal von der anderen Seite aufzäumen. Und der oder dem anderen zuerst alles Gute für die Seele wünschen. Ihr oder ihm sagen, wo und wann man sie oder ihn schon seelisch stark erlebt (hat). Was sie oder er gut kann, fachlich, im Umgang, menschlich. Wo sie oder er vielleicht auch andere seelisch stützt, ihnen Kraft gibt. Oder sie und ihn mal nach ihren und seinen seelischen Kraftquellen fragen. Sie und ihn behutsam daran erinnern. Besonders an mittelguten Tagen. Diese Art der seelischen Zuwendung und Wertschätzung wird Wirkung zeigen. Unter Freund:innen genauso wie unter Kolleg:innen oder zwischen Führungskraft und Mitarbeitenden. Davon bin ich überzeugt. Vielleicht nicht gleich. Aber auf Dauer schon. An Seele und dann auch am Körper. Da kann jemand in jeglicher Hinsicht aufleben und aufblühen. Nicht nur im Wonnemonat Mai.

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen von Herzen alles erdenklich Gute für Seele und Körper.

Ihr/Euer Norman Roth (Polizeiseelsorger der Evangelischen Kirche der Pfalz)

Foto: Bru-nO (Pixabay)

09. Mai 2022 von Bernhard Christian Erfort
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Wie kann man ethisches Handeln aus christlicher Sicht begründen?

Die Polizeiseelsorge lädt vom 2. bis 4. Mai zur 58. Ebernburgtagung nach Bad Münster am Stein ein.

Die Menschenwürde steht im Artikel 1 unseres Grundgesetztes – mit einem besonderen Zusatz (gilt für „ewig“). Die Gottesebenbildlichkeit des Menschen ist eine der Quellen dieser Würde. Sie rührt aus der jüdisch-christlichen Tradition und hat sich über Jahrhunderte herausgebildet. Was passiert aber, wenn in einem Konfliktfall die Würde von Menschen in Gefahr gerät, damit viele andere dadurch gerettet werden können?

Ein Beispiel lieferte Ferdinand von Schirach mit seinem Schauspiel „Terror“. Aber auch der Krieg in der Ukraine lässt die Frage nach der Menschlichkeit – in diesem Fall: im Krieg – neu aufflammen.

Wie kann man in schwierigen ethischen Situationen eine Begründung für den eigenen Standpunkt entwickeln und vertreten?

22. April 2022 von Bernhard Christian Erfort
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Ostern 2022

Liebe Bedienstete in der Polizei!

Blühende Bäume, Sträucher, Frühlingsblumen in diesen Tagen. Das tut gut. Bei all den schrecklichen Bildern und Nachrichten vom Krieg in der Ukraine. Bei einem Treffen von KITpol neulich sollte jede und jeder aus einer Sammlung ein Sprichwort auswählen, mit dem man etwas verbindet. Ich hatte den Spruch gefunden: „Es ist noch nicht aller Tage Abend“. Und ich erzählte dann in der Runde, dass diese Worte zu meiner Lebens-Einstellung passen. Ich halte nämlich aus Erfahrung gerne die Hoffnungs-Fahne hoch. Da geht noch was. Davon bin ich überzeugt. Auch wenn die Situation noch so verfahren ist. Und alles an einem Tiefpunkt angekommen zu sein scheint. Karfreitag(e) mit Kreuz(en). Da geht noch was. Darum geht es auch jetzt wieder an Ostern 2022. Leid und Tod haben nicht das letzte Wort. Um Gottes Willen. Es gibt Fingerzeige von Liebe und Leben. Und seien es noch so kleine. Da geht noch was. Auch in den schlimmsten Schrecklichkeiten des Lebens und dieser Welt. Auch jetzt im Krieg in der Ukraine und seinen bedrückenden Folgen. Helfen, zuhören, spenden, beten, verhandeln. Frieden wieder irgendwann. Das ist meine Hoffnung. Da geht noch was. Dafür steht alles, was wunderschön blüht, jetzt an Ostern.

Und dazu fällt mir das Gedicht ein: „Freunde, dass der Mandelzweig wieder blüht und treibt, ist das nicht ein Fingerzeig, dass die Liebe bleibt? Dass das Leben nicht verging, so viel Blut auch schreit, achtet dieses nicht gering in der trübsten Zeit. Tausende zerstampft der Krieg, eine Welt vergeht. Doch des Lebens Blütensieg leicht im Winde weht. Freunde, dass der Mandelzweig sich in Blüten wiegt, bleibe uns ein Fingerzeig, wie das Leben siegt.“ (Schalom Ben-Chorin 1942 nach Worten aus Jeremia 1,11)

Vertont wurde es 1981 in friedensbewegter Zeit vom christlichen Liedermacher Fritz Baltruweit, hier in einer Aufnahme aus 2021 zum Anhören und Ansehen. →

Ich wünsche Euch und Ihnen ein hoffnungsfrohes Osterfest!

Herzliche Grüße,
Norman Roth, Polizeiseelsorger Ev. Kirche der Pfalz

15. April 2022 von Bernhard Christian Erfort
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Wahl 2022

Die sechste Amtsperiode des gemeinsamen Beirates der Polizeiseelsorge im Bistum Speyer und der Evangelischen Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche) endet am 7. September 2022. Bis 18. März konnten Wahlunterlagen angefordert und Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl des siebten ökumenischen Polizeiseelsorgebeirats vorgeschlagen werden. Fünfzehn Kolleginnen und Kollegen treten zur Wahl.

Evangelische Kandidaten:
Georg Urbach, PI Frankenthal
Jörg Ulrich, PASt Ruchheim →
Sarah Katzenberger, KI Neustadt
Christian Rapp, PP ELT
Andreas Renkwitz, PI Speyer
Volker Schwarz, HdP
Jürgen Traub, PP ELT

Katholische Kandidaten:
Uwe Bauer, PI Bad Bergzabern →
Sarah Layes, HdP →
Bernhard Christian Erfort, PP Westpfalz →
Olivier Braun, PI Landau →
Bernd Müller, PP ELT →
Jürgen Hirsch, PI Germersheim →
Michael Müller, PP ELT
Katja Weickert, PI Neustadt →

10. April 2022 von Bernhard Christian Erfort
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