Neujahrsempfang: Offizielle Verabschiedungen und Amtseinführungen gefeiert

Beauftragung und Segnung des neuen, siebten ökumenischen Polizeiseelsorgebeirats
Beauftragung und Segnung des neuen, siebten ökumenischen Polizeiseelsorgebeirats Pfalz

Schnell waren die Häppchen beim Neujahrsempfang der ökumenischen Polizeiseelsorge Pfalz verspeist – kein Wunder, die leckeren Teilchen hatte das Team des Speyerer Priesterseminars liebevoll für die etwa 100 Gäste angerichtet, und die hatten nach dem fast zweistündigen, feierlichen Gottesdienst offensichtlich dann auch Hunger …

Am 4. Januar 2023 hatte die Polizeiseelsorge zum Gottesdienst mit anschließendem Neujahrsempfang eingeladen. Fast zwei Stunden dauerte der ökumenische Gottesdienst mit Oberkirchenrat Dr. Claus Müller (Evangelische Kirche der Pfalz) und Domkapitular Franz Vogelsang (Bistum Speyer).

Zwei Stunden? Ja, denn es war ein besonderer Gottesdienst, den eine ganz eigene Atmosphäre prägte, ohne dass die Feier an irgendeiner Stelle drohte langatmig zu werden. Und es gab ordentlich `was zu feiern, pandemiebedingter Nachholbedarf! Anne Henning und Patrick Stöbener, die ehemaligen Polizeiseelsorgenden, wurden von ihrem Amt entpflichtet. Ihre Nachfolger, Norman Roth und Matthias Orth, wurden herzlich begrüßt und offiziell in ihr Amt eingeführt. Doch damit des Wiedersehens und Willkommens nicht genug: Auch der sechste ökumenische Polizeiseelsorgebeirat war für seine Verabschiedung geschlossen angetreten. Im September hatte sich der siebte Beirat konstituiert, dessen gewählte und berufene Mitglieder während des Gottesdienstes ihre Ernennungsurkunden erhielten.

Wie ein Körper, der aus vielen Körperteilen besteht, so sei es auch in der christlichen Gemeinschaft, meint der Apostel Paulus in einem Brief an die Römer (Röm 12,4-6). Dieses Bild begleitete die Besucher durch die ökumenische Feier. „So wie der Körper alle seine Teile zum Funktionieren braucht, so braucht eine Gemeinschaft auch alle Mitglieder. Die individuellen Begabungen und Fähigkeiten jedes Einzelnen, das ist es, was eine Gemeinschaft ausmacht“, so Roth und Orth in ihrer Predigt.

Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst vom Holzbläserensemble des Landespolizeiorchesters Rheinland-Pfalz.

In ihren Ansprachen würdigten Polizeipräsident Georg Litz, stellvertretend für das Polizeipräsidium Rheinpfalz, das Polizeipräsidium Westpfalz und das Polizeipräsidium Einsatz, Logistik und Technik, sowie der Vorsitzende des sechsten Polizeiseelsorgebeirats, Bernhard Christian Erfort, das Engagement der Seelsorgenden und Beiratsmitglieder.

Und dann, endlich! … durften die Gäste ihre Häppchen genießen. In einer von (Wiedersehens)Freude geprägten Stimmung wurde umarmt und geherzt, bis der Neujahrsempfang am Abend ausklang und auch das letzte Teilchen verputzt war.

06. Januar 2023 von Bernhard Christian Erfort
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Brot am Haken

von Matthias Orth

Vor einigen Jahren habe ich eine spannende Geschichte von Iris Macke gelesen. Und die ging so: Ein unscheinbarer Bäckerladen an einer Hamburger Hauptverkehrsstraße. An Stehtischen wärmen sich Männer Ende 50 an einer Tasse Kaffee. Keine Kundschaft, die erfolgreiche Geschäfte verspricht. Dennoch sind sie willkommen. Kaffee, Kuchen und Brot hängen für sie „am Haken“.

„Brot am Haken“ heißt die Aktion, die diese Bäckerei so bemerkenswert macht. Wenn ein Kunde Geld übrig hat, zahlt er einen Kaffee, ein Stück Kuchen oder ein Brot mehr, als er haben will. Der Bäcker hängt dafür einen Gutschein an den Haken über der Ladentheke. Den nimmt sich jemand, der wenig Geld hat. Dann bekommt er Backwaren und Heißgetränke kostenlos.

Ursprünglich stammt diese Tradition aus Neapel – dem sogenannten Caffè sospeso, dem aufgeschobenen Kaffee. Dort ist es in den Kaffeebars gang und gäbe, dass Menschen kommen und einen gespendeten Espresso trinken. Diese Idee ist so einfach wie gut … kein Wunder also, dass sie sich auf den Weg machte.

Zum Beispiel als fliegender Kaffee nach Berlin – oder als Brot im Beutel nach Istanbul. Auch in München ist diese Idee mittlerweile angekommen. Und viele machen davon Gebrauch. Viele verlassen den Laden mit einem Lächeln. Die einen geben gern. Einen Kaffee zu spenden, tut dem Geldbeutel nicht weh. Und die Beschenkten freuen sich – auch darüber, dass sie anderen nicht egal sind.

Das bevorstehende Weihnachtsfest erinnert uns immer wieder daran, dass wir anderen nicht egal sind – unserer Familie und unseren Freunden. Auch Gott sind wir nicht egal – er macht uns an Weihnachten ein besonderes Geschenk: die Erinnerung, dass wir Menschen eine gemeinsame Aufgabe haben, nämlich zusammen an einer friedlichen Welt zu arbeiten. Dazu gehört auch, dass wir dafür Zeichen setzen – Möglichkeiten hierfür gibt es viele in dieser Zeit vor und nach Weihnachten.

Ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes, friedvolles Jahr 2023 wünschen ihnen und euch die Ökumenische Polizeiseelsorge Pfalz.

Matthias Orth und Norman Roth
Polizeiseelsorger

22. Dezember 2022 von Bernhard Christian Erfort
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Einladung zum Neujahrsgottesdienst mit Empfang

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

zum Neujahrsgottesdienst der Ökumenischen Polizeiseelsorge Pfalz und zum anschließenden Empfang mit Imbiss sind alle Polizeibedienstete in Rhein- und Westpfalz herzlich eingeladen. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 4. Januar 2023, um 15 Uhr, im Priesterseminar, Am Germansberg 60, in Speyer statt.

Während des ökumenischen Gottesdienstes möchten wir die Polizeiseelsorgenden Anne Henning und Patrick Stöbener sowie den sechsten Polizeiseelsorgebeirat verabschieden. Die Polizeiseelsorger Norman Roth und Matthias Orth sowie der in diesem Jahr neugewählte, siebte Beirat sollen nun auch offiziell in ihr Amt eingeführt werden. Aufgrund der Pandemie konnte die Veranstaltung in den letzten Jahren leider nicht stattfinden. Deshalb freut es mich sehr, dass wir die Verabschiedungen nun endlich nachholen und unsere neuen Seelsorger willkommen heißen können.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Bernhard Christian Erfort
für den ökumenischen Beirat der Polizeiseelsorge

16. Dezember 2022 von Bernhard Christian Erfort
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Gedanken zur Adventszeit

Liebe Bedienstete der Polizei!

Trübe und eher dunkle November-Tage draußen. Auch die aktuellen Krisen und Verstorbenen-Gedenktage drücken manchen auf die Stimmung. Viele von uns bringen spätestens jetzt die Weihnachtsdeko in Griffnähe: Die übers Jahr verstauten Kartons werden vom Dachboden geholt. Vielleicht auch Neues besorgt, weil es einen anlacht. Die Sehnsucht ist groß nach Wärme und Licht. Der Advent, die so stimmungs- wie terminvollen vier Wochen vor Weihnachten, ist greifbar nah. Und damit die vielen Genüsse für alle Sinne wie Plätzchenduft, Glühwein, festliche und wohltuende Klänge, heimelige Vorlesegeschichten, nachdenkliche Gedanken über Liebe und Frieden, Adventskranz, Tannengrün, Kerzenlicht und Lichterketten.

Apropos Adventsbeleuchtung: Gerade die soll in der Energiekrise reduziert werden. In den Fußgängerzonen und auf den Plätzen wird sie wohl weniger üppig ausfallen. Gut, war manchmal auch schon zu viel für meinen Geschmack in den letzten Jahren. Aber in schwierigen Zeiten auch noch jedes LED-Birnchen dreimal umdrehen zu müssen, bevor man es mit der Steckdose verbindet – oder eben auch nicht. Das macht es weniger angenehm. So mancher helle Augenblick wird uns fehlen. Aber: Erhellende Momente kann es trotzdem geben. Auch dieses Jahr im Advent.

Mehr als alle noch so schönen und wohltuenden Stimmungs-Äußerlichkeiten kommt es auf die innere Haltung an, in den Wochen vor unserem Lieblingsfest. Die können wir auch dann noch einnehmen, wenn wir anderes vielleicht vermissen. Mit Haltung kennen sich Polizeibedienstete – so meine erst kurzen Erfahrungen – aus: Eine selbstbewusste und selbstsichere Haltung annehmen und einnehmen, wenn man im Einsatz mit anderen Menschen zu tun hat. Entschlossen und zielgerichtet auf Weihnachten zugehen. Die Adventszeit nutzen, um das Licht der Liebe und des Lebens in den Blick zu nehmen. Sich darauf einstellen, dass sich an Weihnachten der Himmel auftut. Darauf hoffen, dass Gottes Licht auch in die dunklen Regionen dieser Welt und in die finsteren Ecken unseres Lebens scheint. Und sich etwas zum Guten verändern können soll. Damit wir den Zusammenhalt auf der Welt und den Halt im Leben bewahren. Oder wie es ein modernes Adventslied ausdrückt:

An dunklen, kalten Tagen beschleicht uns banges Fragen: Was wird wohl morgen sein? Gott kommt und schafft die Wende, macht Angst und Furcht ein Ende und lässt uns Menschen nicht allein.
Voll Sorgen sind die Zeiten, voll Krieg, Gewalt und Streiten, wer weiß, was kommen mag? Gott kommt, verscheucht die Schatten, die uns geängstigt hatten. Sein Licht geht auf zum neuen Tag.
Wenn nun die Kerzen glänzen: auf unsren Tannenkränzen so leuchtend, hell und schön. Gott kommt auf diese Erde, dass wahrer Friede werde, der nie mehr wird zu Ende gehn.

Diese zuversichtlichen Botschaften auf und in sich wirken lassen. Das macht eine adventliche Haltung aus. Und diese Haltung schafft es, unser Leben aufzuhellen. Egal wie intensiv die Adventsstimmung um uns herum ist. Egal wie stark oder schwach die Lichter in diesem Jahr brennen.

Ich wünsche Euch und Ihnen allen eine mindestens innerlich lichtreiche Adventszeit!

Wer möchte: Zwei passende musikalische Zuhör-Tipps:
Lied: An dunklen, kalten Tagen >>

Lied: Andi Weiss, Es wird nicht dunkel bleiben >>

Ihr/Euer Norman Roth
(Polizeiseelsorger der Evangelischen Kirche der Pfalz)

17. November 2022 von Bernhard Christian Erfort
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Adventskonzert

Posaunisten des Landespolizeiorchesters Rheinland-Pfalz musizieren mit ihrem Instrument.
Foto: Polizeiseelsorge Pfalz

Die Polizeiseelsorge und das Polizeipräsidium Westpfalz laden zum Adventskonzert ein. Nach pandemiebedingter Pause gastiert das Landespolizeiorchester Rheinland-Pfalz endlich wieder in Kaiserslautern. Das Konzert findet am Donnerstag, 1. Dezember 2022, um 18 Uhr, in der Gelöbniskirche Maria Schutz statt.

Das Polizeipräsidium Westpfalz und die Ökumenische Polizeiseelsorge der Pfalz veranstalten zum achten Mal ihr mittlerweile zur Tradition gewordenes Adventskonzert mit dem Landespolizeiorchester Rheinland-Pfalz in der Barbarossastadt.

“Wir wollen den Bürgerinnen und Bürgern mit diesem Adventskonzert Gelegenheit bieten, in dieser unruhigen Zeit im Ambiente der Wallfahrts- und Gelöbniskirche eine ruhige und besinnliche Stunde zu genießen”, so Polizeipräsident Michael Denne. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, das Konzert zu besuchen. Der Eintritt ist frei.

Das Adventskonzert ist mittlerweile zum festen Bestandteil im Kaiserslauterner Veranstaltungskalender geworden und erfreut sich einer wachsenden Beliebtheit und großen Resonanz. Ausgewählten Stücke zeigen den Facettenreichtum des Orchesters und werden den sakralen Kirchenraum in besonderer Weise zum Klingen bringen.

Seit mehr als einem halben Jahrhundert ist das Landespolizeiorchester Rheinland-Pfalz ein sympathischer Werbeträger für die rheinland-pfälzische Polizei und ein musikalischer Botschafter des Bundeslandes an Rhein und Mosel.

1953 als “Polizei-Musikkorps” gegründet, etablierte sich das sinfonische Blasorchester schon bald als ideales Bindeglied zwischen den Bürgern und der Polizei. Durch Gastspiele in ganz Deutschland und im europäischen Ausland und durch zahlreiche Auftritte in Funk und Fernsehen hat das Polizeiorchester Rheinland-Pfalz einen besonderen Bekanntheitsgrad erlangt. Das Orchester ist Teil der Bereitschaftspolizei des Landes Rheinland-Pfalz und steht seit dem 1. September 2014 unter der Leitung von Stefan Grefig.

Das Repertoire der 37 professionellen Musikerinnen und Musiker ist so vielseitig wie die Aufgaben des Orchesters. Es reicht von klassischer sinfonischer Musik bis zu zeitgenössischer Originalliteratur und von traditioneller Marschmusik bis hin zur Unterhaltungsmusik.

Freiwillige Spenden kommen in diesem Jahr wieder der Ökumenischen Polizeiseelsorge in der Pfalz zu Gute. Die Polizeiseelsorge fördert damit Seminare und Angebote für Polizeibedienstete, sie hilft unverschuldet in Not geratenen Polizistinnen und Polizisten, ihren Angehörigen beziehungsweise Hinterbliebenen. |erf

Veranstaltungsort: Gelöbniskirche Maria Schutz, Fischerstraße 73, 67655 Kaiserslautern – Parkmöglichkeiten stehen auf dem Messeplatz zur Verfügung.

12. November 2022 von Bernhard Christian Erfort
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Wie lange dauert eigentlich die Trauer?

Polizistin steht vor einem Altar mit brennenden Kerzen.
Foto: Polizeiseelsorge Pfalz

Zahlreiche Angehörige, Polizistinnen und Polizisten, haben am 9. November im Schönstattzentrum Marienpfalz in Herxheim bei Landau (Pfalz) ihren Verstorbenen gedacht. Die Ökumenische Polizeiseelsorge Pfalz hatte zu dieser Gedenkfeier eingeladen.

“Wie lange dauert eigentlich die Trauer? – ich bin gefühlt noch keinen Schritt weitergekommen. Es hat sich kaum etwas geändert!” – eine Antwort auf diese Frage gibt es nicht. Jeder trauert anders – jeder braucht dafür Zeit – es gibt keine Regel, kein Zeitmaß, in dem man dies beschreiben kann.

Viele Angehörigen merken, dass ihre Trauer in Wellen kommt, in Schüben und Phasen. Mal denken sie, sie seien fast darüber hinweg, mal kommt wieder so ein besonderer Gedenktag, und es geht ihnen wieder deutlich schlechter. Das erste Mal Weihnachten, Geburtstag, vielleicht Hochzeitstag und den ersten Todestag durchleben …

Was kann in einer solchen Situation helfen? Beschleunigen kann man diesen Prozess ja nicht.

Beistehen. Mit aushalten. In den schweren Stunden besteht unser Trost oft nur darin, liebevoll zu schweigen und schweigend mitzuleiden. Dies galt auch für die Gedenkfeier: Niemand kann den Hinterbliebenen die Trauer mit einem solchen Gottesdienst nehmen – wir konnten aber zusammen unseren lieben Verstorbenen gedenken und uns dankbar an sie erinnern. Für jede und jeden haben wir eine Kerze entzündet und ihre Namen genannt.

Spuren im Sand
Eines Nachts hatte ich einen Traum:
Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn.
Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten,
Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben.
Und jedes Mal sah ich zwei Fußspuren im Sand,
meine eigene und die meines Herrn.
Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen
war, blickte ich zurück. Ich erschrak, als ich entdeckte,
dass an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur
zu sehen war. Und das waren gerade die schwersten
Zeiten meines Lebens.
Besorgt fragte ich den Herrn:
“Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du
mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein.
Aber jetzt entdecke ich, dass in den schwersten Zeiten
meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist.
Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am
meisten brauchte?”
Da antwortete er:
“Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie
allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.
Dort wo du nur eine Spur gesehen hast,
da habe ich dich getragen.”

10. November 2022 von Bernhard Christian Erfort
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Gedenkgottesdienst für unsere Verstorbenen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

in einem ökumenischen Gottesdienst wollen wir den seit Oktober 2021 verstorbenen Polizeibediensteten aus unserer Region gedenken, für sie beten und die Namen der Verstorbenen verlesen. Der Gottesdienst findet am Mittwoch, 9. November 2022, um 15:00 Uhr, in der Kapelle des Schönstattzentrums, Josef-Kentenich-Weg 1, in 76863 Herxheim statt.

Die Kolleginnen und Kollegen des Polizeipräsidiums Rheinpfalz, des Polizeipräsidiums Westpfalz, des Polizeipräsidiums Einsatz, Logistik und Technik sowie der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz laden Sie, die Hinterbliebenen, ihre Angehörigen und Freunde, gemeinsam mit dem ökumenischen Polizeiseelsorgebeirat, zu diesem Gedenkgottesdienst ein.

Über Ihr Kommen würden wir uns freuen. Im Anschluss sind Sie herzlich in den Saal des Schönstattzentrums zu Kaffee und Kuchen eingeladen.

Mit freundlichen Grüßen,
Bernhard Christian Erfort
für den ökumenischen Polizeiseelsorgebeirat Pfalz

19. Oktober 2022 von Bernhard Christian Erfort
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Buntes Herbstkonzert präsentiert

Musikerinnen und Musiker des Landespolizeiorchesters Rheinland-Pfalz im Dom zu Speyer
Foto: Polizeiseelsorge Pfalz

“Wer es noch nie gesehen beziehungsweise gehört hat, der muss es unbedingt mal erleben.”, so ein Konzertbesucher über das Landespolizeiorchester Rheinland-Pfalz. Nach zweijähriger, pandemiebedingter Pause konnte das Orchester im Oktober endlich wieder in voller Stärke im Speyerer Dom aufspielen.

Nicht ganz in voller Stärke: Stefan Grefig, der Dirigent, war kurzfristig erkrankt. Doch das sollte die Musikerinnen und Musiker nicht von ihrem Vorhaben abbringen; Laszlo Szabo vom hessischen Landespolizeiorchester sagte seine Unterstützung zu und übernahm das Dirigat.

Gemeinsam mit dem Polizeipräsidium Rheinpfalz hatte der Gemeinsame Beirat der Polizeiseelsorge im Bistum Speyer und in der Evangelischen Kirche der Pfalz zum Herbstkonzert in den Kaiser- und Mariendom eingeladen. Zahlreiche Gäste ließen sich dies nicht entgehen und schnell füllten sich die Sitzplätze im Dom.

“In diesen schwierigen Zeiten, jetzt, wo im Herbst die Tage wieder kühler und dunkler werden, tut uns und unserer Seele ein solches Konzert wie heute gut. Die wunderschöne Musik wird Euch und Ihnen zu Herzen gehen.”, begrüßten die Polizeiseelsorger Norman Roth und Matthias Orth.

Polizeipräsident Georg Litz freute sich über den gut gefüllten Dom. In seiner Ansprache betonte er die Wichtigkeit der Polizeiseelsorge für die Einsatzkräfte, gerade in belastenden Situationen.

Er sollte recht behalten. Das Orchester präsentierte eine gelungene Mischung aus modernen Arrangements traditioneller Stücke und klassische Interpretationen. Der Wechsel zwischen Tutti und Ensembles sorgte für Facettenreichtum und eine bunte Abwechslung. Nach einem festlich präsenten Auftakt füllten nachdenkliche Interpretationen den sakralen Raum, um dann von gefühlvollen, warmherzigen und melancholischen Melodien abgelöst zu werden. Zum Schluss und passend in unsere Zeit: Dona Nobis Pacem, ein wuchtiges Tutti mit einem unüberhörbaren Appell und dem Wunsch nach Frieden. |erf

18. Oktober 2022 von Bernhard Christian Erfort
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Neuen Beirat konstituiert

Die konstituierende Sitzung des neuen Polizeiseelsorgebeirats in der Pfalz hat im September in Waldfischbach-Burgalben stattgefunden. Viele Themen standen auf der Tagesordnung, ein neuer Vorstand wurde dann allerdings doch nicht gewählt.

Polizeiseelsorgebeirat
Die Mitglieder des neuen und alten Polizeiseelsorgebeirat (von links): Martin Joa, Bernhard Christian Erfort, Lars Diehl, Roland Schlosser, Jörg Ulrich, Sarah Layes, Matthias Orth, Norman Roth, Andreas Renkwitz, Katja Weickert, Bernd Müller, Uwe Bauer, Christian Rapp, Norbert Memmer, Michael Müller, Jürgen Traub, Jochen Gleich

Neue und alte Mitglieder des ökumenischen Polizeiseelsorgebeirats trafen sich am 21. und 22. September zur Konferenz im Wallfahrtsort Maria Rosenberg. Neben der Jahresplanung 2023, dem Finanzhaushalt, der Berufung von Sachverständigen und weiteren Themen, stand auch die Wahl eines neuen Vorstands auf der Tagesordnung. Diese fand dann allerdings doch nicht statt, sondern wurde auf eine Sitzung im Januar 2023 verschoben. Mögliche Kandidaten haben um Bedenkzeit gebeten.

Bis im Januar ein neuer Vorstand gewählt ist, führen Bernhard Christian Erfort, Christian Rapp, Bianca Erbacher und die beiden Polizeiseelsorger Norman Roth und Matthias Orth die Geschäfte fort. Die Seelsorger gehören aufgrund ihres Amtes dem Vorstand an. Erbacher und Erfort stehen im Januar für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung, werden sich aber weiterhin für die Polizeiseelsorge engagieren.

Übersicht der Ansprechpartner und Mitglieder des siebten ökumenischen Polizeiseelsorgebeirats >>

28. September 2022 von Bernhard Christian Erfort
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Herbstkonzert im Dom zu Speyer

Foto: Polizeipräsidium Westpfalz

Endlich wieder: Die Polizeiseelsorge und das Polizeipräsidium Rheinpfalz laden zum Herbstkonzert ein. Das Landespolizeiorchester Rheinland-Pfalz gastiert am Donnerstag, 13. Oktober 2022, um 19 Uhr im Dom zu Speyer.

Seit mehr als einem halben Jahrhundert ist das Landespolizeiorchester Rheinland-Pfalz ein sympathischer Werbeträger für die rheinland-pfälzische Polizei und ein musikalischer Botschafter des Bundeslandes an Rhein und Mosel.

1953 als „Polizei-Musikkorps“ gegründet, etablierte sich das sinfonische Blasorchester schon bald als ideales Bindeglied zwischen den Bürgern und der Polizei. Durch Gastspiele in ganz Deutschland und im europäischen Ausland und durch zahlreiche Auftritte in Funk und Fernsehen hat das Polizeiorchester Rheinland-Pfalz einen besonderen Bekanntheitsgrad erlangt.
Das Orchester ist Teil der Bereitschaftspolizei des Landes Rheinland-Pfalz und steht seit dem 01.09.2014 unter der Leitung von Stefan Grefig.

Das Repertoire der 37 professionellen Musikerinnen und Musiker ist so vielseitig wie die Aufgaben des Orchesters. Es reicht von klassischer sinfonischer Musik bis zu zeitgenössischer Originalliteratur und von traditioneller Marschmusik bis hin zur Unterhaltungsmusik.

Freiwillige Spenden kommen der ökumenischen Polizeiseelsorge zu Gute, die unter anderem unverschuldet in finanzielle Not geratene Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte sowie deren Angehörigen oder Hinterbliebene unterstützt. 

27. September 2022 von Bernhard Christian Erfort
Kategorien: Polizeiseelsorge | Kommentare deaktiviert für Herbstkonzert im Dom zu Speyer

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