Frei nach Hape Kerkeling haben sich im Juni und August zahlreiche Polizeibedienstete auf eine Pilgertagestour eingelassen. Das neue Format und Angebot der Polizeiseelsorge hat das Interesse vieler Kolleginnen und Kollegen aus ganz Rheinland-Pfalz geweckt.
Der „Pilgertag“ will Hilfestellungen geben, mit sich selbst und seiner Umwelt bewusst in Kontakt zu kommen und dabei vielleicht auch Gottes Nähe erahnen zu können. Es geht natürlich auch um kollegialen Austausch und den Versuch zu entschleunigen, den Gedanken freien Lauf zu lassen und mit allen Sinnen, aufmerksam, achtsam gemeinsam unterwegs zu sein.
Die erste Pilgertour führte am Hauensteiner Dorfrand entlang, durch den Pfälzer Wald, vorbei an warmen Sandsteinfelsen mit eindrucksvollen Aussichtspunkten. Die zweite Tour im August startete am Herz-Jesu-Kloster in Neustadt und führte die Haardt entlang. An verschiedenen Stationen gaben Anne Henning und Patrick Stöbener kurze Impulse die auf dem Weg weiterwirken konnten.
Das Fazit aller Teilnehmenden war einhellig: Toller Tag, tolle Impulse, tolle Gegenden, tolles Format. Das Angebot soll unbedingt auch in den kommenden Jahresprogrammen bestehen bleiben. Für viele Interessierte ist gerade das Eintagesformat von 9.30 bis 16.30 Uhr einladend. Aus dem Teilnehmerkreis kam die Anregung einen PPP, Polizeipilgerpass, einzuführen. Eine schöne Idee, an der nun weitergedacht wird.
