Gedanken zur Fastenzeit

Kennen Sie das Lied „Leichtes Gepäck“ der Gruppe Silbermond? Darin heißt es: „Eines Tages fällt dir auf, dass du 99% nicht brauchst. Du nimmst all den Ballast und schmeißt ihn weg. Denn es reist sich besser mit leichtem Gepäck.“

Das ist eigentlich eine ganz alte Weisheit. Etwas, das viele Christen auf der ganzen Welt ab Aschermittwoch wieder versuchen. Sie nennen es nur anders. Sie sagen dazu: Fasten.

Ich glaube, das Lied „Leichtes Gepäck“ wird diese Fastenzeit mein Mottolied. Ich hab nämlich festgestellt, dass sich ganz schön viel unnützes Zeug bei mir angesammelt hat. Ballast abwerfen! Das wird mein Plan für diese Fastenzeit. Ballast, der mir das Leben schwer macht und mir Kraft raubt etwas Neues anzunehmen, oder Neues auszuprobieren.

Ich will dieses Jahr die Fastenzeit nutzen um zu überlegen, was brauche ich wirklich und was tut mir gut, quasi die Fastenzeit zum Frühjahrsputz für Haus, Büro, Leib und Seele nutzen.

Ich werde mir die Fragen stellen: Wer liegt mir am Herzen und ist wichtig für mein Lebensglück? Was liegt mir am Herzen und von was könnte ich mich trennen, ohne dass es mich schmerzt? Was brauche ich wirklich zum guten, gelingenden, glücklichen Leben? Was belastet mich? Was ist hilfreich? Was kann ich loslassen?

Ich glaub, das wird eine spannende Zeit.
Und wie sieht es mit Ihnen aus? „Fasten“ Sie mit?

Wir wünsche Ihnen und uns eine Fastenzeit, in der wir so manches los-lassen oder bleiben-lassen können und damit Zeit und Raum für Neues, Spannendes gewinnen. Viel Erfolg!

Ihre Polizeiseelsorge
Anne Henning und Patrick Stöbener